| Weichenantriebe zuverlässig verbauen |
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| Einleitung |
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| Wer kennt das nicht, das ewige Versagen von Weichen bei einer verbauten N-Anlage ? Die Version, mit dem umgedrehten Weichenantrieb (Minitrix, Fleischmann etc.) sind zwar schon ein Schritt näher, realistischere Verbauungsarten von Weichen im N System zu erhalten, dennoch sind sie nicht das gelbe vom Ei.... |
| Aus meinen Erfahrungen habe ich gelernt und folgende Variante bei allen nicht Peco Weichen vorgesehen: |
| Nach Um- und Einbau ist NICHTS mehr vom Weichenantrieb und Stellhebel zu sehen. Die Weiche schaltet absolut zuverlässig (inkl. der korrekten Herzstückumschaltung). |
| Zudem besteht keine Gefahr mehr, dass die Herzstückumschaltung mit dem Plastik verschmelzen kann bei einem Kurzschluss. Dies kann relativ schnell passieren, wenn man aus versehen die Weichen aufschneidet und so einen Kurzschluss verursacht. Durch die entstehende Hitze bei dem feinen Umschaltdraht (siehe Bild 5) kann dieser mit dem Plastik 'verschweissen' und die Weiche zerstören (kein Umschalten mehr möglich). |
| Benötigt wird (Roco Unterflurantrieb 10030, teuer, dafür sehr zuverlässig, Rückmeldung ohne weiteres möglich !) |
| Weichen und eine Portion Geduld... |
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| Nachtrag aus dem Jahre 2006: Heute würde ich eher zum Hoffmann Antrieb WAD02-S tendieren, er stellt langsam um und hat genügen Anpressdruck für die Weichenzunge. |
| Bei der aktuellen Anlage verwende ich bei nicht sichtbaren Anlagenteilen diese Hoffmann und bin sehr zufrieden damit.
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| Das Ergebnis hat mich überzeugt, ich werde in nächster Zeit ein Bild der komplett eingeschotterten Weiche aufschalten. |
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| Folgende Bilder zeigen den Umbau einer Minitrix Weiche mit el. leitendem Herzstück. Der Umbau funktioniert auch mit Roco sowie Fleischmann Weichen. |
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| Bei Peco Weichen muss mindestens der Stelldraht entfernt werden, da der Rocoantrieb durch den feinen Stelldraht über zu wenig Kraft verfügt. Ich empfehle aber, den originalen Peco Antrieb zu verwenden oder einen Flüsterantrieb etc. |
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 | Die bewegliche Schwelle an der Weichenzunge (1. freiliegende Schwelle im Bild) wird mit einem kleinen Loch beglückt. (max. 1mm Durchmesser)In diesem Loch kommt dann später der Unterflurantrieb Stelldraht. |
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 | Roco Unterflurantrieb 10030. Oben der Stelldraht, welcher dann später in das vorher beschriebene Loch eingeführt wird. |
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 | Der Weiche werden alle Innereien entnommen... |
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 | ...bis nur noch die elektronische Umschaltung für das pol. Herzstück vorliegt. Dieses wird ebenfalls chirurgisch entfernt... |
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 | Das Blech, welches die Weichenzungen befestigt, wird mit Kleber gesichert. |
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 | Die beiden Schienenpole (Innen- und Aussengleis), sowie das Herzstück werden über ein Kabel auf die Unterseite geführt, welche später an den Weichenantrieb (Umschaltstelle) gelötet werden.Damit ist die korrekte Polarität des Herzstücks gewährleistet. |
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 | Das zuvor abgenommene Rückblech kann grösstenteils entsorgt werden - ich empfehle, das hintere Stück, welches die heikelste Zone bei der Weichenzunge umgibt, abzutrennen und wieder am alten Ort zu befestigen... |
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 | Das Überbleibsel des Weichendeckels...Schützt beim späteren Einbau vor Verklebungen und entlastet die bewegliche Weichenschwelle. |
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 | Nach diesen Arbeitsvorgängen kann die Weiche in die vorgesehene Stelle eingebaut werden. Ich empfehle, den Stelldraht erst nach dem Einbau abzulängen, es wäre eine mühsame Arbeit, jeden Draht einzufädeln...Das Ergebnis ist zufriedenstellend (vor allem, wenn man die Zuverlässigkeit beim Schalten und Walten betrachtet). Habe das Foto absichtlich etwas hell gemacht - sonst sieht man nichts von dem Stift... |
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 | Ein Blick in die Unterwelt: Montierte Weichenantriebe und bereits verlötete Herzstückumschalter. Nun müssen nur noch die Weichenantriebe mit den Digitalschaltempfänger (links unten) verbunden werden. Fertig. |
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 | Weichenstrasse: so sieht es im Rohzustand während der Bauphase aus (Weichenantriebe bereits eingebaut). |
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