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29.8.2010 Neues Motiv "Ruine Campi"
16.04.2010 Weitere Bilder von Preda, neue Motivseite "Preda"
3.4.2010 News vom Bau (Thusis, Filisur, Muot)
8.11.2009 Weiterbau Thusis/Surava
1.7.2009 Pläne Bahnhof Thusis, Weiterbau
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06.12.2004
26.11.2004
11.11.2004
02.11.2004
29.10.2004
19.10.2004
05.10.2004
21.09.2004
09.08.2004
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Tagebuch 3/2004
 
17.12.2004
Momentan werden im Gleiswendel die Gleise verlegt und die Ausweichstation gebaut. Insgesamt werden wohl etwa 50-60 Meter Gleis verlegt...
 
Ich habe nun schön lange Ferien, welche ich zu einem rechten Teil mit der Modellbahn verbringen werde, da sind hoffentlich einige Fortschritte zu verzeichnen !
 
06.12.2004
 
Um mein Ziel, eine komplette Rundfahrt bis Ende Jahr zu ermöglichen, wurde der Gleiswendel weitgehend gebaut. Noch fehlen die Gleise, sowie die Dioramenkästen.
 
Der Gleiswendel bringt die Züge von Preda 1.85 Meter über Boden nach Samedan auf 1.05 Meter über Boden. Dazu müssen 80 cm Höhendifferenz überwindet werden. Damit die einzelnen Ebenen nicht eng ausfallen, habe ich zum Durchmesser von 110 cm zusätzlich Geraden von 1 Meter eingebaut, so dass sich ein Oval ergibt. Pro Wendung gibt es etwa 5.4 Meter Strecke. Insgesamt sind 6 Ebenen verbaut. Jede zweite Ebene wird nach 'aussen geführt', welches in einen Dioramenkasten führt.
Die Dioramenkästen sind auf der Vorderseite voll einsehbar. Es war mir schon immer ein Dorn im Auge, wenn ein Zug durch einen langen Gleiswendel fährt, dass dieser meist für mehrere Minuten nicht sichtbar und die Strecke blockiert ist.
So kann man den Zug alle 2 Ebenen beobachten und es ergeben sich andere (jahreszeitliche) Motive, die sonst auf der Anlage nicht dargestellt werden können.
Die Ausweichstation in der Mitte (ohne Steigung geführt, Gleisnutzlänge etwa 1.2-1.5 Meter) dient dazu, dass der Gleiswendel nicht Minutenlang blockiert wird.
 
Aufruf !
Jeder Dioramenkasten wird einer Jahreszeit gewidmet sein, das Motiv ist noch nicht bekannt. Es geht dabei um:
2 Dioramen, 160 cm * 30 cm Tiefe, eingleisig, ca. 20-25 cm hoch.
1 Diorama, 160 cm * 30 cm Tiefe max. 20 cm hoch, Ausweichstation / Strecke.
Die Gleisführung wird per Doppelspur weiter in den Tunnel gezogen, damit eine Nutzlänge des Ausweichgleises von über 2 Meter gewährleistet ist.
 
Was genau gebaut werden soll ist noch nicht bekannt.
 
Wer ein gutes Motiv dafür hat oder sonst eine Idee, ist herzlich eingeladen, dies mitzuteilen. Wird ein Motiv gebaut, erhält der 'Urheber' eine schöne Überraschung, ganz im Sinne vom Albulamodell...
Ich freue mich auf Ideen per Mail oder in der Plauderecke (Thema wird eröffnet).
 
Bildbericht
Gleiswendel im Bau von Preda nach Samedan. Eine ausführliche Bauanleitung findest Du in der Tippecke oder direkt hier.
Die kleine Rote...... Nun ist sie endlich da. Mit Glück fand ich ein neues Modell in einem Internet Shop. Es Weihnachtet sehr :-)
 
26.11.2004
 
Schon ist's wieder ein paar Tage her, seit dem letzten Update.
Auf der Anlage ist nicht sehr viel gegangen, dafür unterhalb umso mehr. Der Boden wurde mit spezieller Bodenfarbe (helllgrau) gestrichen, zuvor mit Acry Tiefengrund behandelt. Deshalb galt unter der Woche (selbst für mich): Betreten verboten.
Da früher der Estrich Boden praktisch alle auf den Boden geflossene Farbe genüsslich aufsog, kann dies somit nicht mehr passieren. Ebenfalls haftet Staub nicht mehr besonders in den Poren und zudem schaut es auch schöner aus.
Die Arbeit hätte ich eigentlich vor über einem Jahr erledigen sollen, da jedoch der Rahmenbau Termin bereits stand und die Trocknung des frischen Bodens länger als geplant dauerte, kam dies halt erst jetzt.
 
Doch nun wieder zurück zur Anlage. Am Wochenende werde ich den Gleiswendel beginnen, das Material kann ich heute abholen.
Dazu werden Gewindestangen 8mm verwendet (Bildbericht folgt).
 
Vor einiger Zeit hatte ich mal was vom einschiebbaren Bahnhof geschrieben, dieser wird voraussichtlich nicht St. Moritz, sondern Samedan heissen. Die genauen Gründe werden in ein paar Jahren hoffentlich sichtbar ;-)
 
Bildbericht
Damit die Rundfahrt ermöglicht wird, muss das Aufahrtsgleis von Chur mit dem Gleiswendel von Preda verbunden werden.
Da vermutlich der Boden NIE mehr so sauber sein wird wie jetzt, muss ich das einfach festhalten :-)
Die Anlagenzunge mit Bergünerstein und Surava.
Neben dem Eingang, das Landwasserviaduktmit der Einblickluke für Kids...
 
11.11.2004
 
Gestern Abend konnten etwa 28 Meter neue Strecke eröffnet werden. Der Abschnitt Muot bis Naz (vor Preda) wurde das ERSTE MAL von einer Lok überhaupt befahren.
Nach den wochenlagen Arbeiten der Trassen- und Gleisverlegung, dem Bau der Albulaviadukte 3 + 4, konnte ich den spannenden Moment kaum mehr erwarten.
Am Montag wurden die letzten Gleise geschottert, Tags darauf kam die Rostgebung mittels Airbrush.
Die elektrischen Arbeiten wurden letzte Woche abgeschlossen.
 
Nachdem die Gleisprofile von der Farbe befreit worden sind, wurde der Strom zugeschaltet. Kein Kurzschluss... Erstes Aufatmen.
Danach wurde die 'Versuchslok' 646 von Filisur ihres Weges geschickt. Sie fuhr die komplette Strecke ohne die geringsten Anstalten einer Fahrverweigerung zu machen. Schliesslich geht es neben den Gleisen umgerechnet bis zu 150 Meter abwärts :-)
 
Die Fahrt von Filisur über Muot bis Naz dauert etwas über 3 Minuten.
 
Anmerkung zum letzten Bericht: Die Abdeckplatten für das Viadukt haben sich nicht bewährt, der Gips bröckelte sehr leicht ab. Habe aus diesem Grund nur noch die Holzplättchen verwendet, mit Spachtelmasse spärlich betupft, um eine Steinstruktur zu erhalten und anschliessend bemalt. Pulverfarbe gab das gewünschte Rostfinish.
 
Bildbericht
Um 18.15 Uhr war es so weit
Die Ge 4/4 III Nr. 646 konnte mutig ihre erste Gebirgsfahrt nach Naz vornehmen. Naz ist der Ort, wo der Schlittelweg bei Preda beginnt (die hübsche Strassenüberführung)
Die bereits bekannten Greifenstein Schleifen wurden befahren. Nun befinden wir uns auf bislang gänzlich unbefahrenem Terrain: Bahnhof Muot.
Das später vorgesehene Albula I Viadukt wird überquert.
Im Tuoa Spiraltunnel, direkt oberhalb liegt der Streckenabschnitt vom Spiraltunnel Zuondra.
Hält es, hält es nicht ?
Das Albula III Viadukt konnte die ihr zugemuteten Lasten spielend ertragen... warte nur Brückchen, du wirst noch viele schwere Lasten über den Buckel lassen müssen!
Direkt anschliessend folgt die Maliera Galerie (im Modell wird dieser Abschnitt inkl. Tunnel etwa 1 Meter lang). Wir befinden uns mittlerweile auf dem schmucken Albula IV Viadukt. Nicht mehr fotografiert wurde der Bereich Zuondra Tunnel und Anfahrt Naz, da ist momentan nichts Besonderes zu sehen, ausser der gewaltigen Höhe gegenüber Boden...
Eine Stunde später nach Kontrolle erfolgte die Freigabe der Brückeninspektoren. So konnte der nächste Zug auf die Strecke geschickt werden. Die Ge 6/6 Nr. 415 mit 3 Leichtstahlwagen von STL (Superdinger !) Im Hintergrund ist das Albula III Viadukt zu erkennen. Aus dieser Perspektive (Bahnhof Surava) lässt sich die ungefähre Steigung, welche die Loks bewältigen müssen, erahnen. Die maximale Steigung auf der ganzen Anlage beträgt maximal 3%.
Am Landwasserviadukt vorbei...
...und trifft in Filisur auf ihre mutige Reinhold Messnerin... Da kommt mir doch wieder wehmütig "die kleine Rote" in den Sinn (die ich nach wie vor schmerzhaft vermisse). Am 28. November ist in Zürich Modellbörse, ich hoffe, dass ich da glücklich zuschlagen kann.
...weiter vorbei am Greifenstein Abschnitt.
In Muot endet die Bilddokumentation für heute (keine Angst, die Fahrt ging erfolgreich und ohne Fall weiter bis Naz).
Um das Viadukt vor den bevorstehenden Arbeiten zu schützen, wurde mit einer dicken, durchsichtigen Folie eine Brückenschutzwand erstellt.
 
02.11.2004
 
Da ich im Kanton Zug arbeite, wurde ich von einem der dieses Jahr wenigen unter die Woche fallenden Freitage beglückt.
Ein Teil dieses göttlichen Geschenkes verbrachte ich im Keller um den tags zuvor erstellten Albula IV Viadukt zu bemalen und Deckplatten zu erstellen.
 
Sofern sich diese Platten auf dem Viadukt sehen lassen können, werden diese demnächst eingebaut und die Viaduktabschnitte eingeschottert.
Danach sollten die Hauptstrecken geschottert werden, damit ich die Rostnachbildung mit Airbrush auftragen kann... und den ersten Zug auf die Strecke schicken kann !
 
Irgendwann am Wochenende wurde die Verdrahtung der Blockstellen und Gleiseinspeisung vorbereitet.
 
Bildbericht
Die Gleise über dem Viadukt sind verlegt. Erste Details werden jetzt noch angebracht, unter anderem die Platten (Herstellung weiter unten).
Eine weitere Bemalung erfolgte am Wochenende. Ich staunte nicht schlecht, als ich in meinem Durcheinander Airbrush Farbe mit Verdünner anstelle Dispersionsfarbe erwischt hatte... Die Farbe lief nicht so 'wässrig' runter, jedoch ist der Kapilareffekt des Gipses weg. Musste in diesem Moment schon ein wenig rückwärts beten, aber zum Glück erwies es sich nicht als Katastrophe. Gestern hatte ich noch erste feine Kalkläufe in der Bogeninnenseite gezogen.
Och... wie sieht das aus, wenn die Landschaft hier herum steht ?
Auch das nächste Viadukt wurde fertig. Innert tagesfrist konnte ich das Albula 4 Viadukt ritzen. Es wartet nur noch auf seine weitere Farbgebung.
Von diesem Viadukt ist nur der mittlere Pfeiler ganz zu sehen, die beiden äusseren wachsen richtiggehend in den Hang hinein.
Am Wochenende hatte ich mal wieder einen der seltenen Besuche im Keller, Claudia hat mir beim Schottern geholfen :-) Es gibt noch ein paar Meter davon zu machen, jedoch will ich ihr nicht so viel Stress zumuten...
Die 'Deckplatten' oder wie auch immer diese Kerle heissen, werden versuchsweise aus Holz mit Gipsüberzug gefertigt. Falls es gut ausschaut, wird das auf die weiteren Viadukte übernommen. Dazu werden 8 * 1 mm Holzplättchen geschnitten...
In flüssigen Gips getaucht...
...in Form geschabt...
...getrocknet...
...und probegelegt. Jetzt muss noch eine Betonstruktur gebildet werden und Farbe drauf, danach kann es geklebt werden. Diese Platten kommen bereits jetzt auf das Viadukt, da sie teilweise mit Schotter bedeckt sind.
Auf der Seite, unterhalb dieser Platten werden zuletzt noch die Holznachbildungen erstellt.
 
29.10.2004
 
Das grösste noch zu bauende Viadukt ist vom Aufwand her gesehen fertig. Nun folgt in den nächsten Tagen das wesentlich kleinere Albulaviadukt 4, dieses zu ritzen freut mich geradezu, da es vermutlich innert Tagesfrist fertig gestellt werden kann.
 
Am Wochenende (wenn mich es das im Abschluss befindliche Softwareprojekt zulässt....) werden die Gleise grundiert und die ersten Schotterladungen aufgebracht.
 
Bildbericht
Die Kratzereien fanden diese Woche ein Ende, am Montag erhielt ich sogar noch Unterstützung von meinem Hobbykumpel Wädi. Herzlichen Dank an Dich nochmals !
Bevor die Bemalung durchgeführt werden konnte, musste das Viadukt nochmals demontiert werden, damit die Bögen noch fertig geritzt werden konnten.
Die schönste Arbeit ist wieder mal das Bemalen. Momentan sind die ersten zwei Durchgänge erfolgt. Sobald die Farbe wieder getrocknet ist, kann eine weitere folgen. Vor allem im Bogeninnern darf dann erst am Schluss mit einer recht deckenden weissen Farbe die Kalkläufe gezogen werden.
Das Viadukt in Richtung Maliera Galerie. Die nächsten Arbeiten am Viadukt werden die Laufplatten sein, wo später der Schutzzaun befestigt wird. Bin mir noch nicht sicher ob ich die aus Holzplättchen mache oder wieder aus Gips giesse und zurechtschneide.
Die Oberleitungsbefestigungen sind eingesetzt worden und muss noch fertig verputzt werden. Welche Oberleitungen hier passen muss ich erst noch herausfinden, Ferro Suisse hatte mal welche angekündigt auf Ende Jahr. Mal schauen. Es eilt so oder so nicht...
Der Grund weshalb ich das Viadukt doch schon gebaut habe, ist hier zu sehen: Die Gleise werden montiert. Mein Ziel wäre es, bis Ende Jahr eine komplette Rundfahrt durchzuführen...
 
19.10.2004
 
Das höhere Alter ist schneller eingetreten als erhofft :-)
 
Das Albula 3 Viadukt macht mir seit Tagen zu schaffen, wobei zwar täglich zwar nur etwa 1 Stunde geritzt wird.
Das Viadukt Nr. 4 steht erst im Rohbau, wird mir aber bestimmt nicht gleich viel Schmerzen bereiten, da es deutlich kleiner ist und die Brückenradien bedeutend grösser sind als die anderen.
 
Bildbericht
Das Rohbau Viadukt wird mehrfach verspachtelt (Gips).
Relativ dicke Gipsschichten müssen aufgetragen werden, damit beim Ritzen nichts vom Holzgerüst zum Vorschein kommt.
Die Grundstruktur ist fertig. Vor jedem Ritzvorgang wird nochmals eine dünne Gipsschicht aufgerieben (damit sie auf der Oberfläche gut haftet). Zum Schluss wird eine Struktur mit Pinsel etc. aufgebracht, damit die Steine eine unebene Struktur vorweisen.
Hier die ersten Ritzereien...
Wenigstens mal der grösste Teil der Vorderseite ist strukturiert. Nun folgt die Rückseite und erst am Schluss wird der Innenteil geritzt.
Übersicht auf das eingebaute Viadukt. Bestimmte Arbeiten werden gleich so vorgenommen, da noch recht gut gearbeitet werden kann.
Das Albula IV Viadukt wartet auf seine Steine... und ich auf Erlösung...
Pfeiler vom Albula IV Viadukt.
Ach ja, Vorletzte Woche wurden am Wochenende die Gleise verlegt. Diese können schon bald in Schräglage gesetzt und eingeschottert werden...
 
05.10.2004
 
Da ich gerne mal Züge auf ihren Strecken fahren sehen möchte, habe ich mich entschlossen, alle Trassen so weit zu verlegen, damit ich einen Kreisverkehr durchführen kann.
Preda wie auch St. Moritz werden vorerst nur eingleisig geführt. Diese Bahnhöfe werden in ein paar Jahren durchgestaltet (oder eben, wenn mich die Lust dazu packt).
Ebenfalls die Viadukte werden jetzt nur als Holzrahmen vorgebaut, die Ritzerei mache ich dann in höherem Alter :-)
 
Ich bin froh, dass der Rahmen sehr stabil gebaut worden ist, so kann ich problemlos darauf umherturnen, was sicher auch nötig ist, bei Gleislagen von über 1.8 Meter...
Die nächsten Tage (wenn es mein Softwareprojekt im Geschäft zulässt) werden wohl weiter den Trassen gewidmet sein. Schon bald kann ich mich dann auch ans genaue Planen des Gleiswendels machen.
 
Vielleicht krieg ich dann nochmals einen Männerabend zusammen, damit ein paar helfende Hände dabei sind... Hmmmmm... Fondue.... Weissbier !!!!
 
Bildbericht
Auf diesem Anlagenteil kommt später St. Moritz zu liegen. Damit eine Art Diorama hineingebaut werden kann (und gleichzeitig Holz gespart wird), entsteht über diesem Bereich ein weiterer Rahmen, wo die Trassenbefestigungen montiert werden. So habe ich netto 40 cm Freiheit in die Höhe für das Bahnareal St. Moritz. Da kommt mir gerade die Idee, dass ich diesen Bahnhof mehrteilig bauen kann um ihn später 'hineinzuschieben'.
Die Albulakehrschleifen. Hier vor dem Albula IV Viadukt und links kommt dann die Maliera Galerie zu liegen. Noch wirkt alles sehr luftig... Wie lange noch ?
Übergang vom gespiegelten Albula I und Rugnux Viadukt zur Blockstelle. Das Albulaviadukt II wurde netterweise ausgelassen, da der Platz definitiv nicht gereicht hatte. Nur schon das Einpassen vom Muot und Albula I Viadukt hat sich in der Praxis als relativ eng gezeigt...
Das Albulaviadukt III welches momentan nur in billiger Trassenform vorliegt, kriegt schon bald sein Holzgerüst. Aber auch hier habe ich mich vom massstäblichen entfernt. Dieses Viadukt hat eine Länge von 100 cm (anstelle von 150 !!!). Dennoch denke ich, dass es möglich ist, ein Albulafeeling in den Keller zu holen, auch wenn die Viadukte von der Länge nicht ganz vorbildlich sind. Ein gut angepasster Masstab macht (hoffentlich) vieles wett.
Gut zu sehen sind hier die verschiedenen Ebenen. Gross sport treiben muss ich in Zukunft nicht mehr, was ich mich die Tage so bewegt habe, reicht für einen Marathon vollends :-) Einerseits geht es recht ans körperliche, wenn man Gleis auf über 1.8 Meter verlegen muss, andererseits kriegt man doch ne Nase voll Höhenluft. Nein, im Ernst, aber die Kulisse die sich später bieten, wenn Züge sich von 1 Meter über Boden auf diese Höhe hocharbeiten, wird bestimmt sehr schön sein...
 
21.09.2004
 
Nachdem mir mal kurz das Begrasungsgerät abgeraucht war, musste ich mich erst mal um einen neuen Trafo kümmern.
Jetzt hat das Gerät ein wenig mehr Leistung, jedoch nicht mehr ganz die volle Betriebsspannung. Vermutlich sollte ich in Zukunft nicht mehr länger als 15 Minuten am Stück begrasen, da sonst die Elektronik etwas überlastet.
Kann ja mal Kaffeepausen zwischendurch einschieben...
 
Ach ja, die Begrasung am Filisurer Westhang ist recht weit fortgeschritten.
Ich will mich in den nächsten Tagen ein wenig im Fotografieren üben, damit der Hintergrund gut zur Geltung kommt.
Vielleicht stelle ich zwischen Anlage und Hintergrund Leuchtstoffröhren, die den Hintergrund indirekt beleuchten. Von vorne möchte ich keine Beleuchtung, da sonst Schatten auf dem Hintergrund entstehen würden (ev. kann man diese durch die hinten angebrachte Gegenlicht Quelle reduzieren).
 
Bildbericht
Zuerst gleich mal eine Übersicht, wie sich das Lokdepot vom Hang hinunter präsentiert.
Zur Entstehung: Verschiedene Schichten Gips die bearbeitet wurden um den Eindruck von Erdwölbungen (oder wie die auch immer heissen) darzustellen, darauf erstes Streumaterial.
In der zweiten Begrasungsstufe wurde mit dem Elektrostaten geheizt.
Am dritten Tag erschuf Gott die Bäume....
Ein paar Tage später, erste Komplettansicht
Eine Totalansicht vom westlichen Filisurteil. Ca. 2.5 Meter breit. im Vordergrund die Baustelle Landwasser.
Die kleine Wärterbude wurde ein wenig mehr gealtert. Als nächstes erfährt sie eine Detaillierungskur. Die Wasserstelle davor wird mit der nächsten Airbrushsession dezent gealtert. Die Hauptalterung (Rost) erfolgt mit Pinsel. Aus Angst vor Staub und Schutt hat sich die Ge 4/4 III im Schuppen versteckt. Ich hoffe, dass sie sich bald wieder rausgetraut, denn die Gleise werden demnächst wieder gereinigt...
Ein Blick vom Tunnel in die Gegenrichtung.
Die beiden Gebäude sind fest verbaut. In nächster Zeit wird dann hier noch ein wenig Leben eingehaucht. Was mich ein wenig verwirrt, waren die Gleispläne vom Lokdepot. Da gab (oder wird es geben ???) ein Abstellgleis welches an die Drehscheibe angrenzt. Eigentlich hätte ich das noch gerne eingebaut, denn eine Malet liesse sich sehr schön da draussen plazieren... Vielleicht weiss jemand was genaueres darüber ? --> Plauderecke
 
15.09.2004
 
In Filisur wurde der Hangabschluss auf dem besagten Abschnitt vorbereitet und Fels- sowie Bodenformen mit Gips erstellt.
Der grössere Teil ist als Einstiegsöffnung entfernbar.
 
Noch folgen Detaillierungsarbeiten, dann kann mit der Farbgebung begonnen werden.
 
Bildbericht
Direkt hinter dem BW ist wird der Hang weitergeführt.
Die einsetzbare Kulisse. Ca. 120 * 50 cm.
...wird hier mit Gipsbinden zugepflastert. Eine mehrschichtige Gipshaut kommt darauf, damit beim Heraushebeln des Segments nichts in Brüche geht.
Der neue Abschnitt, ca 1, 7 Meter lang.
Nun folgen nochmals Ritz- und Steinhauerarbeit, danach gehts in die Färberei. Am Wochenende wird vermutlich die erste Begrasung erfolgen.
 
06.09.2004
 
Im Filisurer BW hat sich einiges getan. Der Lokschuppen hat ein Dach erhalten und wurde fest eingebaut. Die ersten Loks haben sich auch schon darin verirrt :-)
Das kleine Nebengebäude vor der Drehscheibe wurde am Sonntagnachmittag gebaut.
 
Noch sind gewisse Details erst hingestellt oder fehlen. Mit der Airbrush wird dann dieser Bereich noch gealtert, ebenfalls die Details.
 
Bildbericht
Vom Gleis 4 aus bietet sich dem Preiser-Besucher diese Sicht.
Die Werkstatt mit den noch nackten Details rundherum.
Das ist der Gebäudesockel für das kleine Nebengebäude
Die Seitenwände sind ausgeschnitten...
...mit Leisten verklebt und bemalt worden. Leider hatte ich keine entsprechende Brettimitate (mit der aussenstehenden Rille), deshalb habe ich diese so gut es ging entsprechend selbst gebaut, indem feine Leisten aufgeklebt wurden.
Die Wände wurden zusammengeklebt.
...und so passt es auf den vorgesehenen Platz auf der Anlage. Die Wände sind noch nicht richtig gealtert und bemalt worden, das hole ich noch nach. Ich habe gerade keine Fotos vom Dach des Gebäudes gefunden, ich bin mir nicht sicher, ob es aus Wellblech oder Ziegeln besteht. Habe einfach mal Ziegel angenommen --> vielleicht weiss es jemand von Euch genauer ?
Die beiden Gebäude. Beim Lokschuppen muss jetzt die Dachrinne grau bemalt und das Abflussrohr angeklebt werden.
Nochmals die Ansicht einfach von Gleis 1 aus.
 
 
30.08.2004
 
In Filisur geht der Bau am Depot weiter. Die Gebäude werden für den Einbau vorbereitet und die Umgebung einer ersten Begrasung unterzogen.
Mit dem Elektrostat geht die Begrasung nur dort gut, wo keine Ecken (z.B. von Häuserwänden) vorhanden sind, also alles eben ist. Deshalb wird die Hauptbegrasung um die Gebäude jetzt schon vorgenommen.
 
Bildbericht
Die Fläche um die Werkstatt wird plan gefüllt mit Gips.
Das Gebäude wird aufgestellt und mit einer Wasserwage geprüft, ob es im Lot steht. Da die Gipsschicht gut 5 mm dick ist, kann so ohne Probleme am einen oder anderen Eck geschabt werden.
Ein Untergrund aus Betonimitat und Pflasterstein wird erstellt, das wenigste ist jedoch noch später zu sehen. Für mich wirkt es immer abwechslungsreicher, wenn irgendwo auf Plätzen noch ein paar Pflastersteine oder rissiger Beton zum Vorschein kommt.
Nach 2 Begrasungsvorgängen muss wieder gewartet werden, bis alles trocken ist. Danach kann das hier überall lose rumliegende Gras abgesaugt werden. Die einheitlich hohen Gräser werden mit dem Rasierapparat unregelmässig gestutzt und eine weitere Begrünung erfolgt dann mit sehr feinem Natur- und Flockenmaterial.
Wer sagt denn, Modellbahner seien Sammler ?
 
26.08.2004
 
Da mir die Plexiglaswand am Wochenende im Weg war, habe ich diese schnell entfernt und ein paar Fotos gemacht.
Diese sind selbstverständlich auch in den entsprechenden Galerien zu finden.
 
In der Zwischenzeit arbeite ich wieder in Filisur, wo die ersten Gebäude zur 'Verankerung' vorbereitet werden (Lokschuppen und Werkstatt).
 
Bildbericht
Die Kroki auf dem "Abstellgleis". Mir gefallen die Schatten auf dem Foto, welche es lebendig wirken lassen.
Surava am frühen Morgen
Der Bahnübergang in Surava entsteht. Noch sind erst die groben Teile angebracht. In nächster Zeit wird hier noch einiges an Arbeiten anfallen.
Der Forstarbeiter hat bestimmt seinen Weissbiervorrat in diesem Holzstapel versteckt, zu Hause herrscht wegen seiner Frau striktes Bierverbot !
Ebenfalls an einem Augustmorgen wurde diese Foto aufgenommen...
 
Bilder aus Surava
 
23.08.2004
 
Viele Bäume wurden verpflanzt und umgesetzt bis ein akzeptabler Wald entstanden ist. Von den vielen Fotos die ich gemacht hatte ist leider keines wirklich gut geworden, da muss ich doch wieder mit dem Stativ arbeiten, damit was Schlaues daraus wird.
In Surava ist der Hintergrund neu erstellt worden. Es wurde ein normaler Vollmer Hintergrund eingesetzt.
Zudem wurden alle Bäume ersetzt - ausser den Silflor Tannen selbstverständlich.
 
Falls Du Lust hast, kannst Du übrigens mal die Plauderecke besuchen, da werden auch alle Fragen beantwortet. Schliesslich würde es mich auch mal sehr interessieren, wer alles so in meinen Tagebüchern stöbert :-)
Es soll hier nur ein einfaches Austauschforum mit Marktplatz entstehen... Ich würde mich freuen, wenn ich Dich da in nächster Zeit antreffen würde !
 
Bildbericht
Wie gesagt, es sind nicht gerade viele gute Fotos entstanden. Ich werde dies aber bestimmt nachholen ! Auf dem Bild ist ein Ausschnitt vom Filisurer/Landwasser Wald zu sehen.
In Surava sind die Ausbauarbeiten ebenfalls ausgeschrieben worden. Ein neuer Hintergrund und alles neue Bäume bringen ein schöneren Gesamteindruck dieses Abschnitts zu Tage. Demnächst wird der Bahnübergang mit Blinkanlage montiert, dann steht dem Einweihungsfest nicht mehr viel im Wege.
Weitere (bekannte) Szene in Surava.
Durch die neuen Bäume hindurch fotografiert. Leider war es mir nicht möglich, schlauere Fotos zu machen, da ich die Plexiglaswand noch nicht entfernen wollte.
 
09.08.2004
 
Die vielen gebauten Tannen werden möglichst sparsam gepflanzt, damit dennoch der Eindruck eines dichten Waldes entsteht, stelle ich im hinteren Bereich Heki Artline Bäume rein. Diese sind nicht so teuer (und zeitintensiv !) wie die Silflor Tannen.
So wie ich die ersten Muster gesehen habe, können diese nach Bemalen des Stammes und Astwerks ohne Bedenken im hinteren Bereich eingesetzt werden.
 
Diese Woche wird zudem noch der Landwasserviadukt mit einem echten Albulahintergrund versehen, der alte wird abgelöst und kann in Rente... Erste Bilder mit neuem Hintergrund (10.08.2004)
 
Bildbericht
Zuerst werden die Tannen für den Vordergrund gesetzt. Noch wirkt der 'Wald' richtig dünn.
Ein paar weitere Bäume verdichten die Angelegenheit. Im Lauf der Woche (sofern die Heki Bestellung eintrifft) wird es hier dann richtig voll... Am Wochenende hatte ich mich mit toten Bäumen beschäftigt, diese sind aus Holzspiessen und Draht hergestellt worden. Zum Nachbilden der Struktur half feine Erde - geklebt mit zuvor aufgetragener verdünnter Farbe.
Details auch unter den Tannen...
Um diese Szene handelt es sich. der neue Hintergrund ist nun auch zu sehen. Bis hier ein richtiger Wald entsteht, vergehen aber noch einige Tage... Links zu erkennen, die alte Landwasser Hintergrundblache.
Eine Teilübersicht auf das Panoramafoto. Heute kann ich einen neuen Hintergrund zum Landwasser abholen, passend zum grossen Panorama. Ich freue mich riesig darauf, da mir der alte nie richtig gepasst hat und bei kleinstem Lichteinfall auf Fotos glänzte. Um das finale Hintergrund Bild zu testen, hatte ich am Wochenende probeweise mit dem Photoshop ein wenig gewerkelt und war vom Ergebnis überrascht, ich hoffe, dass es auch auf der Anlage so gut wirkt ! (Nachtrag: so ist es nun...)
 
 
03.08.2004
 
Das vergangene Wochenende wurde intensiv genutzt um das Filisurgebiet zu bewandern. Einerseits wurde das Panoramafoto für den Filisur Abschnitt erstellt, welches noch heute in die Druckerei gebracht wird.
Schlussendlich wird der Hintergrund 60 * 700 cm gross und deckt den gesamten Landschaftsabschnitt von Filisur ab.
Zum anderen wurden noch fehlende oder zu ungenau festgehaltene Motive eingeholt. Der Besuch am Bergünerstein wurde mit grosser Freude meinerseits abgehalten...
Glücklicherweise hatte ich doch schon viele Fotos vom Bahnhof Filisur vor dem Umbau gemacht, da dieser jetzt eine grosse Baustelle ist und (nach meinem Geschmack) viel zu modern gebaut wird...
 
Im Laufe der Woche folgen noch Bilder vom Bau.
 
Bildbericht
Die Ruine Greifenstein wurde intensiv fotografiert. Von da aus hat man zudem eine schöne Aussicht auf den Bahnhof Filisur. In ein paar Monaten wird man dieses Motiv bestimmt auch in einer ähnlichen Form auf dem Albulamodell wiedersehen...
Das Panoramafoto wurde von einem erhöhten Standort bei Filisur geschossen. Dabei wurden 11 Fotos mit 5 Megapixel Auflösung zusammengesetzt. Sobald die Druckerei den Hintergrund gedruckt hat, kann dieser montiert werden und mit den inzwischen gebauten Tannen den Landschaftsabschluss oberhalb des Landwassers gebaut werden.
 
Zum nächsten Tagebuchbericht 2005/1
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